Sonntag, 4. März 2007

sonntags

So...mit Hilfe von meiner norwegischen Arbeitskollegin Anne hab ich mich auf eine Bankstelle in Søgne beworben. Na ich bin gespannt ob das was wird. Drueckt mal die Daumen.

Gestern abend haben Calle und ich das Brettsprachspiel "Amigos" n
orwegisch - deutsch gespielt. Super Sache zum Lernen und Lachen. Schaut mal hier New Amigos

Und heute hab ich auch endlich wieder rausgefunden, wie man Links in die Webside einfuegt und das ganz ohne die Hilfe vom lieben Jens :-) Ja frau lernt nie aus.


Unserer Mia gehts nach der OP vom Freitag schon wieder richti
g gut. Sie hat zwar jetzt einen nackeligen Bauch, aber laeuft wenigstens wieder gerade durch das Haus.
Also im grossen und ganzen ein schønes Wochenende. Jetzt muessen wir nur mal abwarten ob sich all die Muehe auszahlen wird.......



Claudi hat mal gewonnen: und zwar beim Billiard! Letzte Woche im Bowlingcenter in Kristiansand.



Erster Kinobesuch

Bild: Pixelquelle

Vor ein paar Wochen haben wir es nun endlich mal geschafft, das Kino Fønix in Kristiansand zu besuchen. Der deutsche Film „Knallhart“ gab uns Anlass dazu. In Deutschland schon laengst raus aus den Kinos, und sicher schon auf DVD erhaetlich, wurde er hier in Kristiansand erst vorgefuehrt. Da hier in Norwegen die Filme nicht synchronisiert werden, hatten wir also das Glueck uns entspannt in die gemuetlichen Ledersessel zu kuscheln und unserer Muttersprache zu lauschen.Allerdings hatten die Uebersetzer fuer den Untertitel bei den vielen Schimpfwoertern bestimmt ihre Probleme :-)

Kristiansand Kino

„Knallhart“ handelt um einen 15jaehrigen Jungen, der mit seiner Mutter in Berlin lebt. Die Mutter sieht in jedem dahergelaufenen Mann die grosse Liebe und meint durch ihre Leichtigkeit ihren Sohn beeindrucken zu koennen. Michael erlebt an seiner neuen Schule Gewalt und Dominanz pur und da ist es nur eine Frage der Zeit, ab wann er sich zu wehren anfaengt. Er rutscht in einen Drogenring und wird zum Kurier. Die Lieferungen werden immer groesser und gefaehrlicher. Die Taktik des Anfuehrers laesst Michael gross und stark wirken, er ist unerreichbar, ihm gehoert die Welt. Er laesst kein Nachdenken zu. Bis sich eines Tages diese Welt boese aendert und er fuer sich entscheiden muss, ob er stark genug ist .... fuer die Ehrlichkeit.

Der Film

Also kann ich nur empfehlen. Eigentlich muss man sagen: Leider ist der Film der Realitaet sehr nahe. Die „besten“ Geschichten passieren doch immer noch im richtigen Leben ...

Die Norweger waren auch ganz interessant: In dem gemuetlichen Kinosaal waren immerhin 8 Leute :-) Lag sicherlich am teuren Eintrittspreis ...

Kristiansand Internasjonale Kvinneklubb

Im Januar diesen Jahres habe ich durch eine deutsche Bekannte aus Vennesla den ”Kristiansand Internasjonale Kvinneklubb” kennengelernt. Norwegische Frauen haben diesen Club vor 22 Jahren gegruendet um auslaendischen Frauen und deren Familien bei der Integration in Norwegen zu helfen. Kurz nach der Gruendungszeit hatte der Frauenclub starken Zulauf und konnte sein Konzept gut umsetzen. Nach aktiven Jahren sind viele der Einwanderer/Auslaender nach Hause zurueckgekehrt, da sich die Lage in ihren Heimatlaendern wieder verbessert hatte. Danach blieben die neue auslaendische Frauen aus. Und das obwohl derzeit sehr viele Auslaender nach Kristiansand kommen. Nun – ich bin Eine davon.

Integration ist fuer das WIR Gefuehl sehr wichtig.
Bild: Pixelquelle

Ich wurde „vorgewarnt“, dass ich nicht all zu sehr von der Veranstaltung erwarten sollte, viele alte Frauen, die mehr oder weniger nur noch Kaffeekraenzchen halten. Ich bin immer offen fuer Neues – also habe ich mich Daniela und Britta angeschlossen. Auf der Hinfahrt wurde mir erzaehlt, dass sie neuen Wind in den Club bringen wollen. Ein Konzept „Akquirieren von neuen Auslaendern“ hatten sie ausgearbeitet.

Dort angekommen viel mir erst mal der leckere Kuchen und der Tee auf J Begruesst wurde ich von Gisela, einer Deutschen, die bereits seit 9 Jahren in Norwegen lebt und urspruenglich aus Muenchen kommt und auch einige Jahre in Potsdam gelebt hat ... Zufaelle ... Alle wurden herzlich begruesst (ob das am Alter liegt?!) und dann konnten auch Britta und Daniela mit ihren neuen Ideen loslegen.

Ich muss sagen, ich war sehr ueberrascht, wie gut „der alte Kern“ die Vorschlaege zur Veraendung annahm. Kein Abwinken oder Augenrollen. Mein Nachfragen, wie und warum der Club damals entstanden ist, wurde mir gern erzaehlt. Hilfe bei der Integration von Einwanderer/Auslaendern in dem man Unterstuetzung bei der Arbeits- und Wohnungssuche anbot. Wo muss ich melden? Wann bekomme ich eine Aufenthaltsgenehmigung? Wer bringt mir norwegisch bei? Wo melde ich meine Kinder zur Schule/Kindergarten an? Hab ich da ueberhaupt ein Recht drauf? Wo kann ich guenstig einkaufen? Alles Fragen, die viele aus der Not heraus, vorher nicht abklaeren konnten und fuer jede professionelle Hilfe dankbar sind. Also ist man bei den norwegischen Frauen genau richtig: langjaehrige Erfahrung und Wissen pur! Weiterhin wollen die Frauen die unterschiedlichen Kulturen kennenlernen und die Toleranz miteinander staerken. Worte, bei denen ich mich zurueckgelehnt habe und mir dachte „Tolle Sache!“ Schoen, dass es sowas hier gibt. Wenn man weiss, wie verloren man sich in einem fremden Land fuehlen kann, selbstverstaendliche Sachen aus der alten Heimat sich hier als Fehler erweisen, oder Arbeitgeber einen nicht einstellen wollen, da frau noch keine norwegischen Referenzen hat, ist jeder fuer Hilfe und Aufklaerung dankbar.

Jeden 2. Mittwoch im Monat trifft man sich in einem Raum der katholischen Kirche. Auch ein Punkt, der in der Zeitungsannonse sicherlich falsch interpretiert wird und dadurch „Neulinge“ abschreckt. Der Sueden Norwegens ist sehr glaeubig und viele denken, sie landen gleich in einer Sekte. Aber ich kann jeden beruhigen: Nur der Raum ist katholisch.

Trotz des Valentinstags und des starken Schneefalls fanden sich am Mittwoch 14. Februar wieder die Frauen zusammen, diesmal sogar mit Zuwachs aus Eritrea. Ich hatte eine Weiterbildung auf Arbeit und hab es erst spaet in die Stadt geschafft. Aber bestimmt war der Besuch im Januar nicht mein Letzter.

An dieser Stelle sei auch Genia in Neuseeland/Wanganui gegruesst:
Sie besucht auch jeden 2. Mittwoch einen Frauenclub.
Auch sie war am Anfang skeptisch. Mittlerweile ist sie froh ueber
den Kontakt und die Erfahrungen, die sie dort sammeln kann.
Also – wenn Du Lust hast, Genia, dann berichte doch mal...

Mittwoch, 28. Februar 2007

Fra Bach til Pantera


Die Kneipe "På hjørnet" in Kristiansand ist bekannt fuer ihre Heavy Metall Musik. Das ausbleibende Publikum fuehrte aber zu Veraenderungen. Warum nicht Klassik mit Heavy Metall zusammenbringen? "Von Bach bis Pantera" lautet nun jeder 2.Dienstagabend in der Kneipe "På hjørnet". Bach ist ja bekannt und Pantera ist eine amerikanische Heavy Metall Band aus Texas.

Letzten Dienstag (gerade als es heftig zu schneien anfing) haben ich mich mit Kerstin und Anne auf den Weg zum "Klassisk Aften" begegeben. Vorher waren wir noch lecker Essen. Gegen 21.15 Uhr ging es los. Drei Maenner und eine Frau fiedelten Stuecke von Bach und bekannte moderne Lieder & brachten Stimmung unter das doch ueberschaubare Publikum. Ich habe es genossen mal wieder Klassik live zu hoeren. Die Musik war schoen und nett gespielt, aber nichts, was mir unter die Haut ging. Ich waere gespannt auf das Urteil meines Vaters gewesen :-) Die Norweger sind wirklich leicht zufrieden zu stellen... Nicht nur in Sachen Musik. Aber somit sind sie auch gluecklicher :-) Unabhaengig davon war es aber ein sehr schoener Abend, schon allein, dass ich mal wieder mit meiner norwegischen Kollegin und einer deutschen Bekannten aus war. Den ganzen Abend konnten wir norwegisch reden und haben sogar aus der alten DDR erzaehlt. Die Norweger sind dem Thema hier nicht abgeneigt. Vor ein paar Wochen war hier auch der Film "Das Leben der Anderen" im Kino.

Gegen 23 Uhr brachte mich dann der Bus nach Hause und nach drei Glaesern Wein fuehlte ich mich sehr gut. Ich war zufrieden mit mir und der Welt da draussen.

Unsere kleine Mia...

... kommt am Freitag unters Messer. Zweimal war sie nun schon rollig. Nix da - kein Kater in der Naehe und viele kleine BabyKatzen wollen wir sowieso nicht haben. Also - Schluss mit lustig...
Oh weh... wir sind dann sicherlich mit krank. Also wenn wir am Wochenende nicht ans Telefon gehen, pflegen wir unseren kleinen schwarzen Patienten :-)


Mia beobachtet, was sich da im Schnee so tut...


...aber hier kommt selbst sie (noch?) nicht ran.

Umzug von Suse & Andy

... ist nun vollbracht und wir hoffen, ihr habt euch schon gut eingerichtet. Maik hat uns ja einige Bilder von der neuen Wohnung zeigen koennen, aber wir sind natuerlich auch am "Endprodukt" interessiert. Viel Spass bei der Einweihungsfeier (gibts denn Eine und Wann?!) und schoene Stunden in den neuen Vier Waenden wuenschen Calle und Claudia


Dank an die fleissigen Helfer Tony und Boni!
Das waren natuerlich nicht die Einzigen...

Stavanger


Mit Maik und Krups zusammen waren wir in Stavanger. Stavanger ist 220 km von Søgne entfernt. Calle und ich kennen diese Stadt bereits. Ein Norwegenurlaub im Sommer 2005 hatte uns dorthin verschlagen.

In Stavanger angekommen, blies uns ein sehr starker Wind um die Nase. Stavanger liegt ja direkt an der Kueste und hat oft mit schwerem Wetter zu kaempfen. Zur Zeit wird in der Stadt sehr viel gebaut. Die schonen Strassencafes und Teile von den Einkaufsstrassen waren gar nicht mehr zu finden bzw. wieder zu erkennen.

Die Stadt an sich ist nicht unbedingt die Schoenste, aber die naehere Umgebung ist auf jedenfall sehenswert. Viele Moeglichkeiten zum Wandern gibt es hier. Und nicht zu vergessen, der beruehmte Preikestolen mit seinem 604 Meter freien Fall in die Tiefe, ist eine Wanderung wert.

" Stavanger ist mit 116.725 Einwohnern (Stand: 1.Oktober 2006) die viertgrößte Stadt Norwegens.Sie liegt am Nord-Jæren, Nordin der Fylke (Provinz) Rogaland. Stavanger erhielt sein Stadtrecht mit dem Baubeginn des Domes um 1120.

Viele internationale Ölfirmen haben ihren Sitz in Stavanger, darunter auch das größte norwegische Unternehmen Statoil, da die meisten Ölvorkommen Norwegens etwa 300 km westlich von Stavanger in der Nordsee liegen. 1999 wurde das Norwegische Ölmuseum eingeweiht. Die Stadt ist weiter bekannt für die Produktion von Konserven. In den 50er Jahren gab es über 50 Konservenfabriken in der Stadt, die letzte wurde jedoch 2002 geschlossen. In der größten Holzhaussiedlung in Altstavanger existiert in einer alten Konservenfabrik noch ein Konservenmuseum (Norsk Hermetikkmuseum).

Einige Kilometer außerhalb befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Sola der drittgrößte Flughafen Norwegens, der hauptsächlich als Drehscheibe zwischen den vor der Küste liegenden Bohrplattformen und dem internationalen Linienflugnetz dient. Das alte Stadtzentrum rund um Øvre und Nedre Strandgate wird von weiß gemalten Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert bestimmt, die sorgfältig unterhalten werden. Mittelpunkt der Stadt ist der Dom (Stavanger domkirke), der nach dem Dom von Trondheim der zweitgrößte romanische Kirchenbau in Norwegen ist. Die Universietaet Stavanger wurde am 17.Januar 2005 eröffnet."

Kilde/Quelle Wikipedia

Das "Wichtigste" haette ich ja beinah vergessen: In der Naehe von Stavanger, in Sandnes, gibt es einen IKEA. Ja selbst dafuer hat sich die Reise schon gelohnt. Nix mehr mit mal "schnell nach Berlin fahren". Nein, nun werden die Wuensche gesammelt und einmal im Jahr realisiert. Wuensche hatten wir nicht aber fuer "nur mal gucken" waren wir dann wieder ganz erfolgreich: Unsere Couch hat eine neue Farbe bekommen (Rot) und Claudi hat sich noch ein Buchregal gekauft. Sowas aber auch...

Der Weg aus dem IKEA Lager...



So und hier nun Bilder von Stavanger






Winterfreuden im Februar



Vor gut einer Woche kam der Schnee ins Sørlandet. Innerhalb von 4 Tagen erreichte die weisse Decke eine Hoehe von ca 1 m. Die Kommune Kristiansand war auch ganz ueberrascht von dem Wetterwechsel - schliesslich schneit es ja nicht in Norwegen, und schon gar nicht im Februar - und das Chaos brach aus ... Die motorisierten Schneeschieber kamen nicht hinterher, Autos standen quer, Busse fielen aus oder hatten stundenlange Verspaetungen. Aus langen Wartezeiten und eiskalten Fuessen lernt frau schnell: Am naechsten Tag hatte ich dann heissen Tee und ein kleines Taschenwaermekissen bei mir.

Die Post konnte nicht mehr zugestellt werden, da einige Einheiten komplett zugeschneit waren. Die E18 Richtung Oslo war immer wieder gesperrt.

Unsere Aussicht...

Donnerstagabend (22.Februar) erwarteten wir auch Maik und Krups aus Potsdam. Keiner ahnte ja, was den beiden bereits in Daenemark wiederfahren sollte. Schneeverwehungen bis zu 4 m fuehrten dazu, dass die Autobahn immer wieder gesperrt war. Umwege und langsames Fahren fuehrten zu Zeitverzoegerungen und die Color Line in Hirtshals haette eigentlich schon laengst abgelegt. Aber Glueck im Unglueck: Ein technisches Problem zwang auch das grosse Schiff zur Verspaetung. Somit konnten wir Maik und Krups am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr ziemlich zerknittert in Empfang nehmen.

Wir wussten, dass am Samstag bis zu 1 m Schnee fallen sollte, also machten wir uns Freitag bereits auf den Weg in das ca 220 km weit entfernte Stavanger zum Stadt- und Kulturbummel. Dort empfang uns viel Wind, aber fast wie gar kein Schnee. So schnell aendert die Natur das Wetter. Abends zurueck gekommen, war bereits „unser“ Berg von liegengebliebenen LKWs uebersaeht. Stromausfall in Teilen von Søgne, Langenes und Kristiansand liessen einige hundert Menschen im Dunkeln. Wir hatten Glueck.

Und es schneite weiter.

Die naechsten Tage waren wir dann eigentlich immer wieder mit Schnee schieben beschaeftigt. Die Strassenverhaeltnisse waren so schlecht, dass Ausfluege nicht moeglich waren. Teile der Innenstadt wurden sogar gesperrt wegen unsicheren Strassen und Absturzgefahr der Schneemassen von den Dachern.

Die fleissigen Helfer...immer und immer wieder

Calle bahnt sich einen Weg zum Dach. Blick aus unserem Fenster.

Wie? Schon muede?

Fuenf Tage Schnee zeigten uns wieder, wie machtlos man gegen die Natur ist und wie schwer sich der Mensch damit arrangieren kann.

Nun, wir haben es uns trotzdem gemuetlich gemacht. Claudi hat lecker Kuchen gebacken, der Kaminofen knisterte und wir hatten auch so eine Menge Spass im Schnee.

Das wird ein Schneemann...


Schneebilder sind natuerlich nur von unserem Zuhause entstanden. Wie gesagt – woanders hinzukommen war teilweise unmoeglich.

Gestern, Dienstag 27. Februar, sind Maik und Krups nach stetig fleissiger Raeumarbeit wieder nach Deutschland zurueckgefahren. Und wie das so ist: Genau an diesem Tag hatten wir traumhaftes Winterwetter: blauer Himmel und Sonne pur. Nun scheint es wieder waermer zu werden. Die Sonne ist kraeftig dabei, den ganzen Schnee wieder aufzulecken.

Danke, Maik und Krups, fuer euren Wintereinsatz und die schoenen Tage!

Dienstag, 13. Februar 2007

Norwegen und die EU


Laut Postavisen Nr. 3 vom 09. Februar hat eine Umfrage der Sentio-Norstat festgestellt, dass die Zustimmung der Norweger zum Eintritt in die EU stetig steigt. Die „Ja“ Sager erhöhten sich von 3,6 % auf 41,8 %. Aber gleichzeitig sagen noch 46,3 % Nein zur EU. Und 12% haben dazu gar keine Meinung.

Norwegen ist nicht in der Europäischen Union. Es gehört aber seit 1992 der EFTA (Europäische Freihandelsassoziation)an. Um mit EU Ländern am Handel teilnehmen zu duerfen, muss Norwegen unter anderem dafuer jedes Jahr eine betrachtliche Summe an die EU zahlen. Wegen diesen Ausgaben, starken Sanktionen und kein Mitspracherecht wächst langsam der Wunsch auch in die EU einzutreten. Allerdings waere das Mitspracherecht gering, da die Sitze nach Bevoelkerungszahl gemessen wird. Und mit gerade mal ca 4,6 Mill. Einwohnern auf 385.199 km² haette Norwegen so um die 12 Sitze. Im Vergleich dazu hat Deutschland mit 82,4 Mill. Einwohnern auf 357.021 km² 99 Sitze in der EU. Auch Stichpunkte wie der Walfang sind heikle Themen. Mit Eintritt in die EU entfaltet sich der „freie“ Markt noch mehr und die Gefahr, dass die nordischen Länder von der Wirtschaft abgeschottet werden, ist gross. Also gibt es immer noch Zweifel und sicher auch etwas Nationalstolz, der die Norweger zögern lässt.

Sollte hier politisch was nicht korrekt sein, dann bitte Email an mich

Quellen/Kilde: Postavisen, Wikipedia


Dienstag, 6. Februar 2007

Feedback

Was denkt ihr? Gefaellt euch die Seite? Was wollt ihr wissen? Worueber macht ihr euch Gedanken...
Gebt uns ein Feedback und Gedankenanregungen zu unserer Seite. Schliesslich soll ein reger Austausch stattfinden.

1 Jahr Norwegen

Vielfalt des Sørlandet: Wasser und Berge


Ein Jahr ist vergangen – am 06. Februar 2006 haben wir uns auf den Weg nach Kristiansand gemacht. Nach 365 Tagen ist noch alles gut in Erinnerung.

Erinnerung an Potsdam, unsere alte Wohnung, die stressigen Tage, die viele Hilfe von unseren Familien und Freunden.

Seit September 2005 fuhr Calle nach Kristiansand und arbeitete bereits in seinem neuen Job. Der Start begann gut. Ich bekam einen Freistellungsvertrag bei meinem Arbeitgeber. Im Dezember flog ich dann nach Norwegen und wir fanden unser neues Zuhause. Ein Traumhaus mitten am Fjord, ca 20 km von Kristiansand entfernt. Nun stand die Entscheidung fest: Ab nach Norge. Ein Versuch, den wir nicht bereuen sollten.

Hafen von Kristiansand

Die Erinnerungen an diese Tage sind nicht erloschen: Die lange Planung des Umzugs, das Vorbereiten der Unterlagen fuer die Einreise, die Rennerei zu den Aemtern, zwischendurch noch schnell eine Radio-Jod-Therapie im Krankenhaus. Die vielen Tage ohne Calle, welche mit Planung und Treffen von Freunden gepraegt waren. Unsere Abschiedsfeier in einer mit Kartoons ueberladenen Wohnung, die vielen Menschen, die da waren (einige hatten wir Jahre nicht gesehen....), die wenige Zeit die fuer intensive Gespraeche fehlte. Gefuehle, ueber die nicht nachgedacht werden konnte. Die lange Reise mit dem LKW und die schneereiche Ankunft in Kristiansand am Morgen des 07. Februars 2006. Die Stadt empfing uns mit schoenstem Winterwetter ...

Winter 2006



"unser" verschneites Haus, Winter 2006

Nun erwartet sicher jeder ein Resultat, ein abschliessendes Wort: Das kann ich euch leider (noch) nicht bieten. Ein Jahr mag lang sein, aber fuer einen Neuanfang ist es sehr kurz. Vieles beginnt gerade und eine Richtung ist noch nicht abzusehen. Immer noch wird viel nachgedacht, abgewogen und bewertet. Manche Entscheidungen werden den naechsten Tag rueckgaengig gemacht. Andere Entscheidungen trifft man fuer sich allein. Das enge Zusammenleben muss gelernt werden. Ich bin dankbar fuer die erlebte Zeit, die viele erfahrene Unterstuetzung – besonders von meinem Calle – und dankbar den Versuch gestartet zu haben. Es geht weiter ...

Und dabei ist wichtig zu wissen, dass Familie und Freunde weiter fuer uns da sind. Gedankenaustausch moeglich ist. Wir weiter an eurem Alltag teilnehmen wollen. Auch wenn Entfernungen und Zeit eine Rolle spielen, so sollten diese nicht zum Vergessen fuehren.

„Nichts geschieht ohne Risiko,
aber ohne Risiko geschieht auch nichts.“

[Walter Scheel]

Natur pur
Kristiansand

Montag, 5. Februar 2007

Silvester 2006


Silvester ist ja schon eine Weile her und auch das Neue Jahr ist schon wieder 2 Monate alt, dennoch wuenschen wir euch alle noch ein GUTES UND GESUNDES 2007. Hoffentlich habt ihr den Jahreswechsel schoen gefeiert, jeder auf seine Art, und habt einige Vorsaetze noch nicht gebrochen?!


Maik war Silvester noch bei uns und dazu gesellten sich Ronny, Carola und Michelle. Kerstin und Jockl aus Vennesla, die ich durch die Post kennengelernt habe, sind Silvesterabend auch zu uns gekommen. So hatten wir uns viel zu erzaehlen und haben viel gelacht. Jockl hatte ein wenig Knallzeug mitgebracht. Hier in Norwegen gibt es richtige "Faesser" an Raketen zu kaufen. Da stecken wenigstens 20 Stueck in einer "Schachtel" und los gehts...... Der Himmel ueber Søgne war ordentlich hell. In der Stadt muss es daher ordentlich geknallt haben. In Norwegen darf man eigentlich auch nur am Silvesterabend knallen, aber das wird dann auch ordentlich ausgenutzt. Wird das Feuerwerk ausserhalb der angegebenen Zeit benutzt, warten hohe Geldstrafen...

Bei uns hielt sich das mit der Knallerei in Grenzen. Wir hatten eine super Aussicht ueber unseren Fjord und konnten da das Raktenleuchtspiel vom Holmenfoss mit ansehen.

Dies war nun das erste Silvester ohne die Potsdamer.... Fuer mich ist Silvester immer ein Abend der Nachdenklichkeit. Viele Erinnerungen sind aufgekommen und meine Gedanken und Wuensche an ganz bestimmte Menschen habe ich leis in die Welt hinausgeschickt...


Ein Weihnachtsgeschenk: Die-selbst-Milch-aufschaeumende-Kaffeetasse

Auch Silvester war Carola fleissig....


... sogar die Fenster hat sie geputzt.
Der Dreck vom vielen Regen lies sie einfach nicht los...

29. Geburtstag

Insel Skjernøy

Mein 29. Geburtstag ist zwar schon eine Weile her, aber ich will euch dennoch davon erzaehlen. Denn dieser Geburtstag bleibt fuer mich unvergesslich, nicht nur, weil es der Erste hier in Norwegen war sondern weil ich eine tolle Ueberraschung erlebt habe.

Es war der Donnerstag vor meinem Geburtstag als der liebe Calle fuer uns ein leckeres Abendmahl zaubern wollte und dabei meine Hilfe nicht noetigt hatte. So wurde mir aufgetan in meinem Zimmer zu bleiben, was ich gern annahm und weiter im Internet surfte. Nach einer Weile rief dann der Chefkoch zu Tisch und ich begab mich mit angemessener Abendkleidung (gehoert sich schliesslich, wenn der Liebste so schoen kocht) zu Tisch. So dachte ich. Aber erstmal erreichte ich den Tisch nicht, sondern ging wieder nach oben um mir ganz sicher zu sein, dass ich nicht traeumte: Da sassen doch tatsaechlich Suse, Andy und Tony! Ja, ganz still und leise haben sie sich hinein begeben und wollten nun auch lecker Nudeln essen J Ich war von der Rolle! Vor lauter Freude kullerten Traenen und ich haette nie gedacht, dass meine Freunde mir eine so tolle Ueberraschung zum Geburtstag machen wuerden. Ich konnte es nicht fassen und musste natuerlich erstmal tausend Fragen stellen. Calle war sichtlich zufrieden, dass die Ueberraschung so gut gelaufen ist, denn ich muss zugeben – NICHTS von all dem hab ich gewusst, geschweige denn geahnt. Schliesslich ist es nicht mehr die Geschwister-Scholl-Str. in Potsdam die man einfach aufsuchen muss, um mich zu besuchen.

So verging der Abend und die Nacht mit Lachen, Reden und Gluecklichsein. Den guten Wein wollen wir auch nicht vergessen....

Die naechsten Tage hatte ich frei und so konnte ich den Dreien Kristiansand und Umgebung zeigen. Das ich nun auch endlich mal den Tony hier hatte, war mit meine groesste Freude. Am Wochenende haben wir dann eine unerwartete Inselwanderung unternommen. Tony hat es gefreut mit seinem noch kaputten Fuss ... Aber die Landschaft, das Wasser, die Ruhe und die frische Luft haben das Erlebnis hoffentlich gepraegt.

Tony mit Schal der Fussballmannschaft von Kristiansand START

Das Kanonenmuseum haben sich die Maenner und Suse auch angeschaut. Ich habe auf den „Bunker“ verzichtet und lieber Kuchen gebacken und Geburtstagsvorbereitungen erledigt. In meinen Geburtstag haben wir dann reingefeiert. Nicht all zu lange, denn Montagfrueh musste ich sehr frueh raus und lange arbeiten. Das konnte ich nun nicht mehr aendern. Als ich abends nach Hause kam, hatten Suse, Andy und Tony lecker gekocht. Eine weitere Ueberraschung war auch eingetroffen: Blumen von Jana!

Und als die Drei abgereist waren, ging es weiter mit den Ueberraschungen: Calles Eltern und Maik sowie Rene standen vor der Tuer! Das war dann der naechste sprachlose Augenblick.

Wir hatten wunderschoene Tage und ihr koennt euch gewiss sein, dass ich sehr gerne an meinen 29. Geburtstag zurueck denke und ich sehr dankbar fuer diese Momente bin! Ein Beweis, dass Entfernungen doch ueberwunden werden koennen fuer Menschen, die man gern hat ...

Auch herzlichen Dank fuer die lieben Karten und Briefe sowie Geschenke. Es ist schoen zu merken, dass ich nicht vergessen bin.

DANKE

„Es gibt kaum ein beglueckenderes Gefuehl als zu spueren,
dass man fuer andere Menschen etwas sein kann.
Dabei kommt es gar nicht auf die Zahl,
sondern auf die Intensitaet an.“

[Dietrich Bonhoeffer]


Auf Tur, Insel Skjernøy

Ja, Fruehstueck ist wichtig....


Sonntag, 21. Januar 2007

Erster Schnee

Entdeckt ihr Mia?



Heute hat es hier mal geschneit, nicht viel aber immerhin. Nach viel Regen und starkem Sturm waere so ein richtiges Winterwetter was Feines. Aber mit gerade mal 2 Grad pluss wird das wohl nichts werden. Ist der Klimawandel doch schon zu spueren? Dann muessen wir eben noch weiter hoch ziehen :-)



Unsere Weihnachtsgeschichte

Heute ist Sonntag und schon wieder dunkel draussen. Die Musik zu „Was das Herz begehrt“ laeuft und ich will euch mal unsere „Weihnachtsgeschichte“ erzaehlen ...

Weihnachten waren wir ja nicht allein. Mein Vati und Gudrun pluss Tochter Nini und Freund Marcel waren bei uns. Am 22.12.06 kamen sie abends in Kristiansand an und ein paar Stunden spaeter war unser kleiner Weihnachtsbaum mit Geschenken von ganz vielen lieben Menschen vollgepackt. Wir haben es uns mit Feuerzangenbowle gemuetlich gemacht und viel gegessen und getrunken... der eigentliche Vorrat wurde vorzeitig geleert ...

Wie so immer, fragt man sich Jahre darauf, was man eigentlich an den Festen erlebt hat. Damit Weihnachten 2006 zum unvergesslichen Erlebnis wird, dafuer hab ich dann „gesorgt“.Man lasse einfach eine Stumpenkerze in einem Plastebehaelter ueber Nacht brennen. Physikalisch faengt der Behaelter, nachdem die Kerze abgebrannt ist, zu schmelzen an. Befindet sich die ehemalige Kerze auch noch auf einem Brett an der Wand, wo auch Lichterketten mit Strom versorgt werden, schmelzen Kabel & Lampen und im Brett hinterlaesst man ebenfalls eine Signatur. Die fluessige Plaste wird immer heisser, tropft auf dem Boden und ein paar Momente spaeter hat man dann ein schoenes Feuer entfacht. Die Rauchmelder, welche sich „nur“in der ersten Etage und unten im Flur befinden, bekommen mit dem Rauch keinen Kontakt, da alle Tueren zur Stube geschlossen sind. Die Chance, dass man am naechsten Morgen gar kein Haus mehr hat, waechst also betraechtlich. Wenn man darauf nicht so die Lust hat, sollte man im „richtigen“ Moment aufstehen, sich durch den Rauch kaempfen, die Flammen entdecken und ganz schnell nach Calle rufen, der prompt mit Feuerloescher angestolpert kam. Der erste Schreck ist gross, der Zweite kommt bei der Putzaktion. Besonders guenstig zur Weihnachtszeit. Also vorher sauber machen, lohnt sich dann nicht. Denn alles, wirklich ALLES muss diesmal geputzt werden. Die Schraenke von innen, aussen, seitlich, oben und unten. Jede kleinste Ritze kann man sich dann freudestrahlend vornehmen. Sehr guenstig macht es sich dabei, wenn man Besuch hat. So hat auch dieser keine Langeweile und kann Holzdecken absaugen, Waende waschen und Geschirr spuelen. Dabei kommt dann auch sein sehr familiaeres Gefuehl auf. Man sollte es dann mit dem Putzen nicht uebertreiben und nach ca 7 Stunden doch noch Weihnachten feiern und sich leicht erholen. Die Geschenke hat man so platziert, dass diese nicht beschaedigt werden. Diese kann man, wie alle anderen Moebel auch, ordentlich abpusten- und wischen.

Der Anblick der schwarzen Wand, der angekokelten Decke und des schwarzen Fussbodens erhalten den Schreck fuer weitere Tage. Nach Weihnachten laedt man sich dann wieder anderen Besuch ein, der dann mit Renovieren und weiter Waschen kann. Besser geht’s doch nicht.

Wuenscht man sich zu Weihnachten solche Erlebnisse nicht, dann rate ich nur Jedem: Finger weg von Kerzen in falschen Behaeltern und HUSK! Immer alle Lichter ausmachen. Kontrolle ist alles – jedenfalls in diesem Fall!

Ohne die Hilfe und Unterstuetzung von unserem Besuch haetten wir sicherlich ein sehr trauriges Weihnachten gehabt. Daher grossen Dank an Papa, Gudrun, Nini und Marcel fuer eure Muehe und das dennoch schoene Weihnachtsfest. Vielen Dank auch an den lieben Maik, der nach langer Schiffsfahrt gleich tatkraeftig bei der Renovierung dabei war.

Wer mag denn dieses Jahr Weihnachten kommen? Mir faellt sicher wieder was ein, was unvergesslich bleibt ............

PS: Aus Sicherheitsgruenden verzichte ich auf die Veroeffentlichung der Brandbilder ...


Donnerstag, 18. Januar 2007

Neuigkeiten




Nun ist schon wieder ein Monat seit dem letzten Eintrag vergangen und immer habt ihr noch nicht alle die tollen Neuigkeiten erfahren. Seien es die vielen lieben Besuche die wir noch im Jahr 2006 hatten oder unser unvergessliches Weihnachtsfest, da uns Kerzen zum Verhaengnis wurden. Die Erfahrung mit dem "internasjonale kvinneclub", die Suche nach einem geeigneten Norwegischkurs und Begegnungen mit Norwegern und Deutschen in Kristiansand. Und nicht zu vergessen, den Jahreswechsel verbunden mit vielen Gedanken, die ich ja mit euch teilen will. Auch gibt es Neuigkeiten in der "Reisebranche" sowie beim Wetter. Der Winter laesst auch hier auf sich warten. Warum nur?

Also: fest versprochen: All das ist nicht vergessen. Das Wochenende aber wird kurz, da Samstag arbeiten und abends Fahrt nach Arendal zum "norwegischen Stammtisch": Ja man soll ja fuer alles offen sein. Vi skal se.


Wir gruessen euch ganz herzlich
und freuen uns immer ueber Post oder Kommentare.

Dienstag, 19. Dezember 2006

Weihnachten 2006

Dieses Jahr werden wir Weihnachten in Norwegen verbringen. Unser erstes Weihnachten im hohen Norden und wir freuen uns drauf – auch wenn wir viele unserer Freunde und Familien vermissen werden. Es ist spannend zu sehen, wie die Norweger feiern und die Weihnachtszeit verbringen und geniessen. Na und ganz allein bleiben wir ja auch nicht – Claudis Papi & Gudrun kommen auf Besuch. Danach wird uns Maik bis in das Jahr 2007 begleiten. Wir freuen uns sehr auf diesen Besuch und hoffen, dass es fuer uns schoene Tage werden.

Die Familien werden hoffentlich unsere Pakete schon erhalten haben, Kartengruesse haben wir auch verschickt. Dennoch wollen wir es nicht versaeumen allen unseren Freunden auf diesem Wege ein schoenes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest zu wuenschen. Hoffentlich habt ihr alle stressfreie Tage und koennt die Zeit mit lieben Menschen teilen.

Nach Weihnachten und Silvester wird es dann hier wieder mehr zu lesen geben – versprochen!

Schoene Weihnachten & einen guten Start ins Neue Jahr

God Jul & Godt Nyttår

wuenschen Calle & Claudia

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Mami & Joachim

Nach ueber einem halben Jahr habe ich endlich meine Mutti wiedergesehen ... Nicht in Muegeln, nicht in Potsdam trafen wir wieder aufeinander sondern hier in Søgne – in Norwegen. Nach so langer Zeit blieb das Wiedersehen nicht trocken. Eigentlich wussten wir gar nicht wo und wie man anfaengt zu Erzaehlen. Die Tage fuer ein ausgiebiges Zusammensein waren viel zu kurz. Aber die Zeit, die wir hatten, haben wir gut gefuellt ...

Sei es mit Holzhacken und stapeln oder mit Zeitung lesen - auf norwegisch natuerlich. Joachim war unter anderem fasziniert von den vielen Gesteinen und den Gezeiten, meine Mutti erfreute sich am Garten und der herrlichen Aussicht. Die Ausfluege nach Mandal und Sjøsanden waren trotz Windes unvergesslich schoen. Keine Menschen mehr am schneeweissen Strand und der warme Kakao im Mandal Cafe hat auch immer gut geschmeckt. Es waren die kleinen Ziele die so grosse Bedeutungen mit sich brachten.

Kap Lindesnes und das Folkemuseum (Heimatmuseum) wurden besucht. Eine Rundtur im Søgne-Gebiet zeigte uns die Vielfaeltigkeit der Natur. Aber auch diesmal ist der Weg auf „unseren“ Berg gescheitert... Auf dem Fischmarkt in Kristiansand haben wir einen Fisch namens Lyr (Pollack) gekauft und diesen mit einem guten Wein verzehrt. Lecker!

Die Zeit zusammen verging ruhig und sehr entspannend. Es war einfach nur schoen meine Mutti wieder um mich zu haben. Ich hoffe sehr, dass sie das naechste Mal noch laenger bleibt.

„goenne dir einen augenblick der ruhe und du begreifst,
wie naerrisch du herumgehastet bist“

[LAO-TSE]