Dienstag, 18. März 2008
Dienstag, 4. März 2008
Selvåg - norwegische Lagune
Seht hier:
| Selvåg |
Kaesemesser / Ostehøvel
"Das Kaesemesser/Kaesehobel wurde vom Tischlermeister Thor Bjørklund aus Lillehammer am 27.02.1925 erfunden. Zwei Jahre spaeter wurde dieses zweckmaessige Geraet patentiert und die Produktion startete. Thor Bjørklund aergerte sich, dass man mit einem normalen Messer nur ein grosses dickes Stueck Kaese abschneiden konnte. Die Idee der Funktionalitaet kam ihm durch die einfache Hobelmaschine."
(Quelle:Fædrelandsvennen)
Wir essen ja viel Kaese und kønnen die "Wichtigkeit" des Kaesemessers absolut bestaetigen. Aber ab und zu ist es auch einfach lecker ein grosses dickes Stueck vom Kaese abzuschneiden und genuesslich zu vertilgen :-)

Nicht nur einfach sondern auch mit Geschmack wie Karamell erhaeltlich.
- Gewoehnungsbeduerftig -
Dienstag, 12. Februar 2008
"Super Speed" kommt
NACHTRAG:
Bis zum letzten Tag war es nicht ganz sicher: Kommt das neue Schiff puenktlich oder nicht. Die Werft Aker Yards hatte grosse Probleme das Boot SuperSpeed fuer Color Line im ordentlichen und sicheren Zustand zu liefern. Die Aktien purzelten mit 60% in den Keller.Und dennoch alle Warnungen zum Trotz: Am Samstag 01.03.08 stand SuperSpeed stolz und ruhig im Hafen von Kristiansand. Und das nach einer Nacht mit starken Wind. Die erste Ueberfahrt mit Passagieren findet am 13.03. statt. Bis dahin wird die Mannschaft geschult und die Rampen angepasst. Hoffen wir, dass alles gut geht und bei den Sicherheitstest zum Schluss nicht geschlampt worden ist. Geld bestimmt doch alles....
Quelle: E24.no
Post 12.02.2008:
Nach langem Warten kønnen wir ab diese Woche endlich DAS :-) neue Schiff von Color Line bewundern. SuperSpeed wird fuer Christian IV. zwischen Hirtshals und Kristiansand eingesetzt. Keine fast 5stuendige Ueberfahrt, nur noch 3 1/2 Stunden kot.... :-) Und das mit tollen Komfort - bei hohem Wellengang besteht die Møglichkeit des Surfens in der WLAN- Ecke, die Kinder werden mit Filmen in den Kopfstuetzen der Sessel zufrieden- und ruhig gestellt. Und natuerlich nicht die Restaurants zu vergessen.
Selbstverstaendlich gab es Verzøgerungen bei der Inbetriebnahme des Schiffes, war doch eigentlich schon Januar 2008 Starttermin. Die Verspaetung ist wohl der finischen Werft Aker Yards zuzuschreiben. Waren wohl soviele DVD Filme in die kleinen Sessel-TVs zu speichern :-)
Also alle die demnaechst zu uns kommen und den guten "alten" Christian IV. gewoehnt waren, werden dann mit SuperSpeed1 fahren oder gleiten....
Und generell haben sich Abfahrtszeiten und Faehrverbindungen von Color Line drastisch geandert. Ruten wurden eingestellt, andere (wieder) geøffnet. Nicht nur zur Freude der Angestellten. Man beachte die Infos hier
Flottenerneuerung
und
Routen und Strecken
Ansonsten gab es ja noch das Schnellboot von MasterFerries. Diese Faehrgesellschaft sollte/wollte ein neues Schiff kaufen. Nichts hat geklappt. Nun hat man sich einfach mit FjordLine zusammengetan und schon ist man das Schiffproblem los und der Kai in Kristiansand macht keine Probleme mehr zwecks Andockerlaubnis fuer nur ganz jaehrliche Schiffe. Infos dazu hier
Also alles ist vorbereitet fuer einen guten Ueberfahrt-Sommer nach einem schlechten Winter mit viel Sturm und daher resultierenden unreinen Decks :-)
Valentinstag



fuer Europa
Sehen doch chick aus, oder? :-)
dass es jemanden gibt, der an uns glaubt,
wenn wir unsere Kraft nicht spueren,
der uns Mut macht, wenn wir unsere Zuversicht verloren haben,
der zur Stelle ist, wenn wir ihn brauchen."
In diesem Sinne: Vergesst eure Liebsten nicht am Valentinstag = 14. Februar :-)
Sonntag, 10. Februar 2008
2.Jahrestag
Wir haben super lecker gegessen, viel erzaehlt, altes Erlebtes rausgekrammt und neues Geplantes besprochen. Zum Schluss des Abends (oder sagen wir als der letzte Bus nach Hause ging...) lernten wir noch ein witziges Paar kennen. Wie sollte es anders sein, auch sie waren schon mal in Deutschland - in Hamburg - wo sonst?! Netter Norweger mit afrikanischer Frau :-) Die laut diskutierenden Auslaender (also wir...) sprechen ja norwegisch :-)
Schaut doch mal bei Hr. Redaktør vorbei. Der politisch unabhaengigen Kneipe, so auf der Speisekarte angefuehrt, und mit allen møglichen alten historischen Zeitungen verewigt. So erfuhren wir aus der Mandals Avis von 1933, dass Hugo Eckener der populaerste Mann unter Hitler war und als neuer Praesident nach Hindenburg "gehandelt" wurde.
Und dass in vier Jahren der erste Zug von Oslo in Kristiansand einlaufen sollte.
Am Sonntag nutzten wir dann die Sonnenstrahlen und haben eine kleine Tur in Søgne genossen. Bilder findet ihr hier
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| Sonntagstu |
Also nach einer arbeitsreichen Woche, war das ein schøner Samstagabend und ein erfrischender Sonntag.
Dienstag, 5. Februar 2008
Die Post macht "dicht"
Keine Namen an norwegischen BriefkaestenFarbige Wegweiser zu den Tieren im Zoo.
Eine solche "Aufteilung" auch bald im norwegischen Postsystem?
Nach langem Aufschieben hat nun das Samferdselsdepartement (norwegische Verkehrsministerium) mitgeteilt, dass in Norwegen weitere 124 Postkontore bis 2010 geschlossen und zu Post i Butikk umgewandelt werden. Von solch eine Umlegung sind ungefaehr 650 Angestellte betroffen. Vor ca 6 Jahren wurden ungefaehr 800 Postkontore geschlossen.
Diesmal sind viele Kontore im Rogaland (Jørpeland, Sola etc.) betroffen. Aber auch im Sørlandet wird es bald die Post-Damen nicht mehr geben. Kontore in Farsund, Lyngdal, Vågsbygd, Vennesla und die Niederlassung im Sørlandssenteret (Sørlandsparken Kristiansand) werden geschlossen.
Die Post bietet seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Postbank auch dessen Bankdienste an. Ein kontinuierlicher Rueckgang von Einzahlungen, Auszahlungen und Ueberweisungen ist weiterhin zu verzeichnen. Auch Briefsendungen nehmen ab.
Post i Butikk ist in Deutschland auch schon bekannt. Ein kleiner Schalter der sich in einem ganz normalen Supermarkt befindet, soll die Post ersetzen. Hier ist es natuerlich auch møglich, Pakete aufzugeben, zu empfangen und Geldangelegenheiten in der gekuerzten Ausgabe zu erledigen. Hierfuer stehen dem Kunden freundliche Automaten zur Verfuegung. Das weitere Pluss: Die Supermaerkte haben hier teilweise bis 23 Uhr geøffnet. Paket abholen auch nachts møglich. Was fuer Møglichkeiten :-)
Selbstverstaendlich war klar, dass Norwegen sein Kind "Post" wieder mal økonomisch ueberdenken muss. Nicht zu letzt da Konkurrenzfaehigkeit angesagt ist, wenn sich 2011 auch hier das Monopol Post zerschlaegt. Und Konkurrenzfaehigkeit heisst nicht im ersten Sinne Qualitaet, sondern Geld sparen. Das kenne ich ja bereits aus einem anderen Land :-)
Schwarzer Humor ist auch angesagt, wenn ich den Kunden der Postbank Internetbanking, telefonische Ueberweisung und Briefgiro empfehlen soll/will, da diese Dienste bei uns am Schalter extreme Gebuehren erreicht haben (2001 kostete eine Ueberweisung 23 NOK Gebuehr, heute sind es 65 NOK). Wer kann, schafft sich einen Ueberblick zu Haus, wer nicht, muss zahlen. Wenn dann 60% Kundschaft ausfallen, fallen auch die entsprechenden Extra-Einnahmen weg, die uns unterem anderem gesicherte Arbeitsplaetze schaffen. Die Bank "verdient" weniger, die Arbeit wird geringer und es kann eingespart werden.
Oder hab ich das falsch verstanden?
Der Wegfall der 123 Postkontore wird gerade damit erklaert. Da lacht sich doch der Angestellte von Post und Postbank eins. Empfehlen, serviceorientiert arbeiten und hoffen, dass alle zu Haus bleiben und nur noch das Internet nutzen - super - ich bin mein Arbeitsplatz los ?!
Letztes Jahr hatte das Postkontor Vennesla 125 jaehriges Bestehen - gewuerdigt mit eigener Briefmarke! Da bringt es auch nichts, dass wir seit Wochen beim Verkauf von Waren und Postprodukten an erster Stelle steht. Und vom Paketvolumen das Kontor aus den Naehten platzt. Schliesslich kann man im Internet auch viel bestellen. Die Einwohnerzahl in der Vennesla Kommune waechst seit ca 2 Jahren, das Zentrum wird ausgebaut, neue Wohnsiedlungen entstehen. Die Post macht zu.
Ja auch hier ist oft Kopfschuetteln angesagt.
Das Konzept Post i Butikk hat sich aber nun mal bewaehrt, die Kunden - auch die Aelteren - gewoehnen sich daran oder finden Hilfe bei ihren Kindern. Und wenn das nicht geht, wird eben die Bank gewechselt. Damit ist doch allen geholfen.
Um die Schliessung der 124 Postkontore ordentlich und qualitativ unbeschadet ueber die Buehne zu bringen, wird das norwegische Parlament bis Sommer 2008 einen entsprechenden Plan vorlegen. Die Post hat schon vorgesorgt und fuer die Angestellten POSTENS NYE NETTSTRUKTUR-PNN im Intranett geschaffen. Somit bleiben wir alle informiert. Auch bei uns sind Abkuerzungen in.
Sofern sich 2011 das Postmonopol øffnet, wird es sicher berechtigterweise andere Anbieter geben mit besseren Preisen (und somit schlechteren Lohn). In den Grosstaedten wird diese Konkurrenz wie aus dem Boden spriessen. Aber wer wird den unseriøsen Norden beliefern? Lange Wege, Haeuser die keine Strassennamen haben, wo ein das Fahrrad nicht mehr hintraegt, die Fluege immer mal verspaetet sein werden, da sich das Wetter aus konkurrenzfaehigen Preisen nichts macht.
Gerade auch bei diesem Thema verliert Posten Norge AS viel Geld und im Ganzen gesehen, bleibt es ein Minusgeschaeft. Daher braucht es das Standbein in der Stadt. Keine Frage, dass immer mal geschaut werden muss, wo man effektiv sparen kann.
Meine Meinung ist weiterhin, dass das Einsparen an Mitarbeitern keinem weiterhilft: Reise- und Wegkosten sind gestrichen, Ueberstunden werden ab erst ab einer bestimmten Anzahl von gesammelten Stunden bezahlt, keine Weihnachtsfeiern mehr, generell sind soziale Zusammenkuenfte einzuschraenken, Dienstbesprechungen nach 8 stuendiger Arbeit ohne bezahltes Essen und kaum Aufmerksamkeiten, wenn der Umsatz im Kontor stimmt.
Super wie motiviert alle da an den Job gehen, sich jeden Tag freuen aufzustehen und auch bereit sind an den wirklichen Ecken zu sparen.
Oder kommen "nur" die Mitteilung auch hier von der Chefetage falsch an und ich verstehe diese Sprache so schlecht?
Also Norwegen auch hier kein Schlaraffenland - nicht so lange es um Arbeitsplaetze von staats- und kommuneeigene Unternehmen handelt.
Das hab ich nun auch gelernt.
[Gern wuerde ich euch deutsche Pressemeldungen zur Verfuegung stellen, fand aber bei Google nichts entsprechendes. Also wenn jemand einen entsprechenden Link kennt, dann bitte an mich senden. Danke.]
Pressemeldung NRK
Dienstag, 22. Januar 2008
Arbeitserlaubnisse in Norwegen
Ende 2007 waren 80.000 Auslaender mit Arbeitsgenehmigungen in Norwegen registriert. Seit der EU Erweiterung in 2004 hat Norwegen eine steigende Arbeitseinwanderung mit weiter wachsenden Trend erlebt. Buerger aus Polen, Deutschland und Litauen stehen an der Spitze der Arbeitseinwanderung.
Ueber 53 000 Arbeitsgenehmigungen wurden bis Ende 2007 an Buerger der neuen EU Laender vergeben. Rund 37 000 davon gingen an polnische Buerger, gefolgt von Litauen med ca 9 000 Genehmigungen.
Ganz oben von der Liste steht Deutschland mit 10 000, Grossbritanien mit 4100, Niederlande 2100 und Frankreich mit 1600.
30 000 gueltige Genehmigungen wurden an Nicht-EU Laender vergeben.
Per 01. Januar sind 5350 auslaendische Staatsbuerger in Norwegen mit gueltiger Arbeitserlaubnis registeriert. Im Januar 2007 waren es 3600.
Quelle:
UDI Utlendingsdirektoratet 22.01.2008
Mittwoch, 16. Januar 2008
Regen Schnee Regen

Anfang Januar kam der viele Schnee, der seit ueber einer Woche vom Regen weggespuelt wird. Unser Wasserfall ist zum reissenden Bach geworden und ueberall sind Wege und Strassen wegen Ueberschwemmung gesperrt. Wie gut, dass man da auf einem Berg wohnt :-) Heute war den ganzen Tag keine Internetverbindung, da nach einem Erdrutsch eine Hauptleitung von Telenor betroffen war. Ja so ist das. Der Klimawandel ist im Gange. Mitte Januar, 8 Grad pluss, Sturm und Regen.
Leider ist der Link von NRK aktualisiert worden und nix mehr mit Bilder und Video gucken..... :-(
Was ist da noch normal? Vor ca 20 Jahren sah der Winter hier aus: -17 Grad und monatelang Schnee, auch hier im Sueden vom "kalten" Norwegen.
Schade. Wieder kein Winter. Aber wer weiss.
Manchmal wacht man ja morgens auf und pløtzlich ist alles weiss :-)
Donnerstag, 3. Januar 2008
Nyttår 2007
Kurz vor Weihnachten bekamen wir einen Anruf von unseren Freunden aus Potsdam mit der Bekanntgabe, dass wir Silvester nicht allein sein werden :-) Kurz entschlossen konnten sie alle Urlaub nehmen und haben Tickets bei Color Line bestellt. Leider aber vergessen, gutes Wetter mit zu reservieren :-) Hohe Wellen verursacht durch starken Wind, liessen die Faehrfahrt nicht zum kuschligen Ereignis werden. Nun gut, der "leckere" norwegische Hamburger war vielleicht auch etwas Schuld daran. Mit einer Stunde Verspaetung kamen Andy, Suse, Tony und Maik am Freitag in Kristiansand an.
Das Wetter aenderte sich dann schlagartig am zweiten Tag. Klare Luft, blauer Himmel und Sonnenschein. Also ideal um ein paar Turen zu unternehmen. Aber nicht bevor wir in der START Butikk in Kristiansand waren um noch 2 Fussballschals zu erwerben. Nur schade, dass der Laden zwischen Weihnachten und Silvester zu hatte. Na dann zum Trost auf zur Insel Odderøya zu den Bunkern. Eine kleine Entschaedigung :-)
Und am Neujahrstag haben wir dann noch unseren ganzen Holzvorrat gesaegt und im Keller gestappelt. Super zu was man Besuch so "gebrauchen"kann :-)
Die Tage und Abende vergingen wieder mal viel zu schnell und der Silvesterabend war gepraegt mit schønen Feuerwerk ueber dem Trysfjorden. Calle hatte Fackeln und riesen grosse Kerzen in unseren Garten gestellt und alles war eingehuelt von warmen Licht. Nur Bilder hab ich ganz vergessen zu machen :-( Naja vielleicht sponsert ja Tony ein paar von seinen Aufnahmen.
Am 2. Januar ging es zurueck in Richtung Heimat fuer Andy, Suse und Tony - bei ruhiger See. Maik faehrt am Samstag nach Hause. Und nun hat es angefangen zu schneien. Dicke fette snøfnugg (Schneeflocken) fallen vom Himmel, der Garten ist wieder schwunden und die grossen Autos schlittern dahin. Nur die Tapsen von Mia sind zu sehen. Der Wind pfeift einem um die Ohren aber mit der richtigen Muetze auf dem Kopf ist auch dieses Wetter aushaltbar :-) Und wenn man dann noch vor dem Kamin sitzt und dem Schneetreiben zuschauen kann, ist es einfach nur gemuetlich :-)
Danke fuer den schønen wenn auch kurzen Besuch. Wir haben uns sehr gefreut!
Im Fotoalbum findet ihr wieder neue Bilder.
"Beim Wiedersehen nach einer Trennung fragen die Bekannten nach dem,
was mit uns,
die Freunde nach dem,
was in uns vorgegangen."
[Marie von Ebner-Eschenbach]
| Silvester/ |
Dienstag, 25. Dezember 2007
Weihnachten 2007
| jul 2007 |
Wir wuenschen euch allen eine besinnliche und frohe Weihnacht
im Kreise eurer Liebsten.
Auch wir werden es uns gemuetlich machen und
in Gedanken bei euch sein!
Dieses Jahr wird es hoffentlich keine Katastrophen geben:-)
Draussen regnet es, der schøne kalte weisse Reif, den wir noch vor ein paar Tagen hatten, ist davon geschmolzen. Sah sehr schøn aus.
Gestern haben wir ja auch Bescherung gemacht und uns total ueber die lieben Geschenke gefreut, die wir per Post in den Norden bekommen haben. Vielen vielen Dank an alle. Aber das beste Geschenk ist natuerlich, dass mein Vati erstmal wieder zu Hause ist und von seiner lieben Frau gesund gepflegt wird. Auch wenn alles noch nicht super laeuft, ist das Gefuehl zu Haus bei lieben Menschen zu sein, mehr als hilfreich. Wir denken an euch alle.
Uebrigens: Kerzen haben wir diesmal ALLE ausgemacht :-)
Freitag, 30. November 2007
Morgenstimmung
der so wunderschøne Bilder zauberte sollte nicht ohne Festhalten weiterziehen.
An dieser Aussicht mit immer anderen Varianten werde ich mich nie satt sehen.
[clearwater]
DAS LEBEN IST NIE ETWAS,
ES IST NUR DIE GELEGENHEIT ZU ETWAS."
[friedrich hebel]
Dienstag, 27. November 2007
Das erste Mal - Theater in Kristiansand
Zu meinem Geburtstag habe ich ja nicht nur Blumen, CDs und schøne Buecher bekommen - nein es waren auch 2 Theaterkarten fuer den 23.November 2007 dabei. Ein Weihnachtsstueck mit dem Namen "Herrer" sollte meine erste Bekanntschaft mit dem Theater in Kristiansand einleiten. Ich war gespannt und wartete geduldig.
Calle hat nach langer Ueberredungszeit :-) die 2. Theaterkarte an Kerstin aus Vennesla abgetreten und somit waren am 23. November abends zwei Frauen unterwegs, die sich beinah aus stadtplantechnischen Gruenden nicht gefunden haetten. Aber Handys machen es møglich.
Erstmal sind wir schøn Tapas essen gegangen. Denn nach ca 21.30 Uhr wird es schwer in Kristiansand noch einen Koch aufzutreiben. Nach ordentlich viel hvitløk (Knoblauch) - den man immer essen sollte, wenn man danach zu øffentlichen Veranstaltungen geht, sichert den besten Platz! - ging es dann in Richtung grosser Kultur.
Dort angekommen, war der Vorraum noch ziemlich leer, und die Bar hatte keinen Capuccino. Aber dafuer Kaffee mit Bailays, das trøstet einen doch glatt. Nach und nach fuellte sich der Theatervorraum mit schøn angezogenen Menschen. Hey, super, das geht also doch in Kristiansand :-)
Bevor es dann in eine ca 1 h und 20 min. norwegische Komoedie geht, mussten Kerstin und ich natuerlich noch eine rauchen. Der Weg nach draussen mit dem leckeren Kaffee wurde uns allerdings versagt. Rauchen nur ohne Getraenke ausserhalb møglich.
Das Stueck "Herrer" wurde nicht im grossen Theatersaal sondern im kleinen Nebentheater namens Bi-Scenen aufgefuehrt (wie sind die auf den Namen gekommen?). Als sich die Tore zu diesem Raum øffneten, war der erste Blick auf die wunderbar gemuetlichen Stuehle: blaues Plaste sollte uns also die Zeit begleiten. Na- das wird doch ein Kinderspiel. Vor lauter Begeisterung haben wir natuerlich alles fotografiert - und nicht mit dem naechsten Sicherheitspersonal, diesmal in Form einer huebschen blonden Frau, ausgestattet mit Ohrstøpseln und Mikrofon - gerechnet. Fotos machen ist untersagt.
Nun es faellt wohl auf und wird gleich erkannt, wenn Nicht-Norweger ins norwegische Theater gehen.
Die kurzen und lustigen Ausrutscher machte aber das Stueck wieder weg und wir waren ganz angenehm ueberrascht. Drei Maenner arbeiten in einem grossen Einkaufscenter und muessen bevor dieses geschlossen wird, nochmal ihre Notdurft verrichten. Leider ohne darauf zu høren, dass die nette Stimme aus dem Lautsprecher bereits die Schliessung des Centers vorhersagt. Eingeschlossen ueber Weihnachten:ein Lagerarbeiter, die Servicekraft vom Sportgeschaeft und mit der Chef høchstpersønlich. Wie geht man mit der Situation um 3 Tage eingeschlossen zu sein? Hunger, der nur durch ein Brot, einer Wurst und einer Flasche Hochprozentigen gelindert werden kann. Teilen ist das Zauberwort. Und keiner will zurueckstehen. Wer macht die Regeln und wer haelt sich daran. Charakteristische Eigenschaften die teilweise nicht einzuhalten sind und wie geht man miteinander um? Interessant wieviel Wut und Humor in so einem kleinen Stueck stecken kann.
Da waren die tollen Stuehle doch gleich vergessen....
Fuer meinen Teil will ich anmerken, dass ich ueberrascht ueber die "Einfachheit" der Leute auf der Buehne war. Der Unterschied dass es "die da oben auf der Buehne" und wir ja "die Leute aus dem echten Leben" sind, hat man nicht gemerkt. Sinn des Theaters - ja das mag stimmen. Eine kurze wahre Geschichte in wenig Zeit verpackt mit Humor und kleinen Ansaetzen zum Nachdenken. Dafuer gut gemacht und zum Einstieg nicht schlecht :-)
Gluecklicherweise habe ich eine ganze Menge von der Sprache verstanden.
Also nochmals herzlichen Dank an Kerstin fuer die tolle Idee mit den Theaterkarten. Und das naechste Mal ist dann das grosse Theater dran (vielleicht haben die ja rote Klappstuehle?).
Und hier die Bilder
| Theater Kristiansa |
Montag, 26. November 2007
Lange her...
Am 16. Oktober selbst war ich ja noch zu Hause und wurde von Carola ueberrascht. Ich brauchte also nicht allein backen fuer die Gaeste am Abend. Sie stand mit einem leckeren Kuchen und vielen Kerzen vor der Tuer. Da freute sich die Kleine Effi - Danke nochmals.
Am Abend kamen dann Kerstin und Anne aus Vennesla sowie Ronny, Carola und Michelle zur kleinen Feier. Calle hat super lecker Fisch gekocht und alle waren begeistert. Es war ein sehr lustiger Abend. Wir haben versucht die meiste Zeit norwegisch zu reden, denn schliesslich war ja meine Kollegin Anne dabei, was mich sehr gefreut hat. Endlich konnten sprachliche Missverstaendnisse beseitigt und lustige Peinlichkeiten die durch Doppelbedeutung von Wørtern entstehen, erzaehlt werden. Wir haben gut gelacht.
Danke an die fleissigen Maenner in der Kueche:-)
Am naechsten Tag ging es dann mit dem Flieger ab nach Potsdam. Abends wurde ich von meinem Bruder abgeholt und der Marathon mit "Umherreisen" begann.
Die Feier mit meinem Freunden in Potsdam fand in der Sternkirche statt. Diesen super Raum hat mir meine liebe Katja besorgt. Ich war begeistert: sogar einen richtig grossen Kamin hatten wir. Ein Zimmer mit Kicker und vielen Gesellschaftsspielen sowie einer Tischtennisplatte konnte genutzt werden. Das war ja was fuer die Kinder.
Kuchen, Essen und Getraenke wurde bestellt und geliefert. An dieser Stelle ALLEN Helfern ein liebes Dankeschøn. Ohne euch haette ich noch mehr umherrennen muessen :-)
Es war sehr schøn alle wieder zu sehen, auch wenn die Zeit mal wieder viel zu kurz war, um allen Freunden gerecht zu werden. Dabei hatte ich schon nicht so viele eingeladen :-)
Die restlichen Tage in Potsdam habe ich viel mit meinem Vati verbracht und abends immer noch ein paar Leute getroffen.
Und nun kønnt ihr hier die vielen Bilder sehen:
| 30. Geburtstag in Norwegen |
| Geburtstag |
Sonntag, 18. November 2007
Unser Fotoalbum
Es gibt ja immer wieder Neues und das auch bei der Technik. So bietet PICASA ein Webphotoalbum an, das fuer alle - sofern von uns gewuenscht - angezeigt werden kann. Also Schluss mit kleinen Bildern auf unserem Blog: Nun gibts alle schønen Details extra verpackt und mit Namen gekennzeichnet in einem grossen Online Album. Ihr geht einfach auf den Link "UNSER FOTOALBUM" und dann auf den gewuenschten Bildordner, den ihr sehen wollt. Die Bilder øffnen sich und mit einem Klick oben rechts auf "Slideshow" øffnet sich ein Diavortrag. Viel Spass dabei und gebt uns Feedback, wie ihr die Bilder findet und ob auch alles klappt mit dem Webalbum. Ist ja auch fuer mich neu und ich muss mich auch erst reinfietzen :-)
Hier der Hyperlink zum "Herbstalbum"
| Herbstkuli |
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Gut angekommen
Fuer alle die, die von den Pannenfluegen von SAS gehørt haben, sei gesagt: Die norwegische Fluggesellschaft hat mich gut nach Hause gebracht und ich musste nicht notlanden.
Mehr zur Feier und den Besuchen werdet ihr hier spaeter nachlesen kønnen.
Montag, 15. Oktober 2007
Gedanken zum Jahrestag

Waehrend ich die Aussicht am Holmenfoss mit einer Tasse Kaffee geniesse und meine getoasteten Brote wieder kalt werden, da mir immer noch was anderes einfaellt, was man vor dem Fruehstueck erledigen kønnte, waehrend Mia draussen rumtobt und der norwegischen Maeuseepidimie den gar ausmacht und mir einfaellt, dass ich heute noch den Cateringservice in Potsdam fuer die meine Feier anrufen muss, so denke ich ein klein bisschen nebenher wie das so ist, bevor Frau 30 wird. Gibt es Aengste? Gibt es verpasste Chancen? Von unerfuellten Erwartungen mal nicht zu sprechen.
Ich wage mich ein "paar" Jahre zurueck: 10. Klasseabschluss ohne Pruefungen, ein misserables Zeugnis erwartete mich nach schlecht geschriebenen Klausuren, danach der Beginn meiner Lehre, die ich mir meine Mami aufgedraengelt hat. Allein sich um eine Ausbildungsstelle zu kuemmern, passte damals nicht in meinen Tagesablauf. Das halbe Jahr wo ich in Berlin im grossen Gebaeude des IHZ (Internationalen Handelszentrum) bei Rechtsanwaelten Kiethe bereits ganz oben war (15. Etage…)
Nach der Scheidung meiner Eltern und dem Wegzug von meinen Papi und meinem Bruder, zog ich 1996 aus der kleinen Wohnung in der Gausstrasse aus und wagte mich in die „Høhle des Løwen“ was sich LEBEN nannte. Nicht allein – ach wo denken wir hin. Im Sommer 1996 lernte ich den lieben Calle kennen und dessen grosse Altbauwohnung in der Friedrich-Ebert-Str. 120 war es auch, die mir Unterschlupf gab.
Meinen Arbeitsplatz wechselte ich noch haeufiger – was man von dem Mann nicht sagen kann- es folgten ein paar Jahre bei Rechtsanwaelten Kaergel in Berlin, 1999 entschied ich mich dann gegen die „Rechtsanwaltsfachangestellten-Laufbahn“ und ging zur Bank. Dort wollte man mich in der Pfaendungsabteilung. Ja – die Claudi wollte auch mal die Kunden bøse aergern. Das tat ich dann bis Januar 2006.
Dazwischen gab es Høhen und Tiefen was Liebe und Freundschaften anging. Die Familie tat sich neu zusammen. Meine Eltern fanden wieder neue Partner fuer ihr Leben, natuerlich wurden diese am Anfang nur schwer von den Kindern akzeptiert. Gespraeche und Erklaerungen nach spaeteren Jahren liessen auch uns erwachsen werden. Mein Bruder entschied sich 1998 fuer die Ehe, die leider ein paar Jahre spaeter schmerzlich zerbrach. Aber ich wurde 2002 Tante von dem suessen Elias. Man(n) bleibt nicht lang allein und begann einen gemeinsamen Weg mit Claudia, dessen Ziel ein zweiter Neffe war – Jonas, geboren Juni 2005 oder 2006 L??? (Entschuldigung!) Was mein Bruder an Kindern vorlegt, bleibe ich dem Leben „schuldig“. Bislang. Seit 1996 gehe ich meinen Weg mit Calle und unsere Entscheidung vor einigen Jahren nach Norwegen zu ziehen, hat uns mehr zusammengeschweisst. Der Weggang im Februar 2006 fiel mir leichter als gedacht, die Gedanken, Aengste, Herausforderungen blieben aber nicht aus. So stellt sich auch hier eine 11 jaehrige Verbindung zwischen Mann und Frau als Herausforderung raus. Høhen und Tiefen gibt es, die oft nicht einfach zu bewaeltigen sind. Andere Hilfe bleibt uns versagt. Es sind nur wir hier. Man lernt sich kennen, kann auswiegen, wo die Grenzen sind und muss verdammt gut aufpassen nicht in das Loch „Gleichgueltigkeit“ herabzufallen. Alles bleibt wie es ist, wenn nicht einer die Angst ueberwindet und den Anfang macht, zu veraendern. Und da waeren wir wieder bei den Aengsten…
Die Erwartungen, die wir vom Leben und von uns haben, sind viel zu hoch und werden immer noch høher gesteckt. Ich beginne langsam zu begreifen, was in den letzten Jahren passiert ist. Das ich gewagt habe, ein anderes Land kennen zu lernen, dessen Sprache zu sprechen und vielleicht morgen an meiner Geburtstagstafel sogar eine norwegische Freundin zu sitzen habe. Die nun mein Leben auf eine kleine Art mit begleitet. Und dennoch will ich immer mehr vom Leben. Wo ist die Bremse? Stehenbleiben und Geniessen. Zurueckschauen und Erinnern. Nicht zu lange, aber eine kleine Weile – das ist auf jeden Fall gesund. Und die Aengste, Wege richtig entschieden zu haben, bereits zu sein, die Konsequenzen daraus zu ziehen und mit ihnen umgehen zu kønne, werden uns immer begleiten. Und uns das Leben auf eine Art schwer machen. Wir muessen sie akzeptieren und aufpassen, dass uns die Angst nicht ueberrennt. Passiert das, so sind neue Entscheidungen zu treffen. So ist der Verlauf des Lebens – denke ich zu mindest.
Ich sage fuer den „ersten Teil“ D a n k e. Nicht, „es haette aber“ und „man kønnte doch“ … Ich werde und will versuchen noch tiefgruendiger zu sein, noch mehr aus der Zeit herauszuholen. Aber ich meine nicht, dass ich mich auf dem ersten Teil verfahren habe, und das ist gut so. D a n k e an meine liebe Familie, D a n k e an Katja und all die Freunde, die meinen „grossen“ Sorgen beigewohnt haben und mein Leben weiter begleiten.
Ein besonderer D A N K geht an Calle. Er versucht immer noch mich zu ueberraschen und die Schwere meiner Gedanken mit Leichtigkeit zu uebertreffen. Er schafft es nicht immer, aber wenn es ihm gelingt, dann mit meiner vollen Ueberzeugung.
So – nun kann ich meine Brote neu toasten und neuen Kaffee kochen. Handlungen die zu einem „ganz normalen“ Leben mit 29 dazu gehøren.
PS: Meine Wuensche zu diesem Geburtstag 2007: Mein Vati, meine Mutti møgen bald wieder richtig gesund sein. Und mein lieber Bruder møge die Leichtigkeit des Lebens finden und einen grossen Teil der Schwere abgeben. Wir bestimmen Wer wir sind und sollten uns damit keinen Druck machen.
Dienstag, 2. Oktober 2007
30. Geburtstag
"Es ist seltsam mit dem Alter, wenn man 13 und noch Kind, weiß man glasklar, dass das Alter so um 20 rum beginnt! Ist man selber 20, denkt man nicht mehr ganz so steif, glaubt man jedoch, so um 30 sei man für den Sperrmüll reif! Dreißiger schon etwas weiser und vom Lebenskampf geprägt, haben den Beginn des Alters auf Punkt 40 festgelegt. Vierziger mit Hang zum Grübeln sagen - dumpf wie ein Fagott 50 sei die Altersgrenze und von da an sei man Schrott! Doch die 50er, die Jungen - denken da an and're Sachen: "Jung sind alle, die noch lachen, leben, lieben, weitermachen." Sind dann die 60 angebrochen, fragt man sich dann und wann, fängt das Leben nicht mit 66 erst richtig an. 70 Jahre sind vollbracht, selten hast Du schlapp gemacht, die Knochen werden langsam spröde, nicht so Dein Geist, der ist noch rege. "
Quelle: Gedichte-Server

Es wird (wieder) Herbst...
Nun kommen die Regentage, die sich aber immer noch mit der Sonne abwechseln. Am Wochenende war es ordentlich nass, seit Montag ist das schønste Herbstwetter: warme Sonne, blauer Himmel und die Natur, die sich langsam bunt faerbt. Da kuschelt man sich gern in den Bus, der einen zur Arbeit faehrt und geniesst die Aussichten. Oder aussteigen und wandern gehen...

Donnerstag, 27. September 2007
Calles Kurztrip nach Potsdam

Nachdem gestern Waesche gebuegelt, Schuhe geputzt und Tasche gepackt worden ist, sollte heute die Abfahrt nach Daenemark um 17.30 Uhr stattfinden. Aber da hab ich die Rechnung ohne den Kapitaen gemacht.... Bei Windgeschwindigkeit ueber 100 km/h auf dem Skagerak faehrt auch der haerteste Seebaer nicht :-( Auf dem Rueckweg von der Arbeit um die Tasche und die vielen Geschenke fuer die Hochzeit meines Bruders abzuholen, schrieb MasterFerries auf gutem Englisch, dass die Ueberfahrt aufgrund schlechten Wetters gekaenzelt worden ist. Keine Ueberfahrten heute und auch nicht morgen. Die Idee bei ColorLine einzuchecken war gut, aber es ist schwierig ohne Auto von Daenemark nach Køselitz kommen (keine Autoplaetze mehr, erst wieder ab Sonntagvormittag) - zumal um 10 Uhr am 28. September die Hochzeit startet.
Was nun? Bitte um Ratschlaege :-)
Ich bin also weiterhin am Holmenfoss und geniesse auf die Enttaeuschung die kuschlige Claudi und eine Tasse Kaffee mit teurem Bailys.
Ich hatte mich sehr auf die Woche in Deutschland gefreut, besonders bei der Hochzeit meines Bruders Swen und Bianka dabei sein zu kønnen. Na gut - aufgeschoben ist nicht aufgehoben, im Sinne des Besuchs. Die Hochzeit startet nun ohne mich und ich wuensche euch richtig viel Spass und eine tolle Feier.
Liebe Gruesse von eurem Calle
PS: An meine Kumpels: Durchhalten!!!






